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Eisjöchl: begehrte Trophäe

KM: 89,6 HM: 2981 TM: 2981 ZEIT: 6:30
 

Das Eisjöchl gilt als extremer Alpencross Klassiker. Nach einer Wegsanierung im Jahr 2012 ist das Joch aber zumindest für technisch und konditionell starke Fahrer komplett fahrbar.

 
Nur selten ist der Anstieg so gemütlich wie hier im Bild

CHARAKTER:   Bergauf zieht das Eisjöchl alle Register und verlangt konditionell wie fahrtechnisch echten Einsatz. Bergab bietet der 2012 erneuerte Weg fast schon hochalpinen Flow.

TECHNIK:
KONDITION:
FUN:
PANORAMA:
 

Fahrbare Monate

01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12
 

Trailschwierigkeit

S0 S1 S2 S3 S4 S5
 

Tourenschwerpunkt

 

Nach dem Tourstart am Sportplatz in Naturns bleibt nur kurz Zeit zum Warmfahren. Dann schlängelt sich das Alphaltband mit einigen Tunnels ins Schnalstal und schließlich ins Pfossental. Ab dem Vorderkaser Hof legt sich der Verkehr. Hier schlängelt sich ein Forstweg am Bach entlang bis zum Eishof, die letzte Gelegenheit für eine Einkehr vor den nun folgenden 900 hm Singletrail bis zum Eisjöchl.

Der gut ausgebaute Weg schlängelt sich mit Spitzkehren und Trockenmauern an den steilen Hängen empor. Technisch und konditionell gute Biker sollten aber nur an wenigen Stellen aus dem Sattel steigen müssen. Auf dem Joch angekommen hat man sich die Einkehr in der Stettiner Hütte mehr als verdient.

Der Weg auf der dem Passeier Tal zugewandten Seite wurde 2012 perfekt ausgebaut. Die Abfahrt zur Lazinser Alm und ist nun fast ohne scharfkantige Wasserabweiser gut fahrbar.

Von der Lazinser Alm gehts noch auf Schotter bergab, dann folgt eine lange Teerabfahrt durch das Passeiertal bis Meran. Müde Biker steigen dort in den Vinschger Zug, ehrgeizige Kollegen überwinden die Töll und kehren mit dem Bike nach Naturns zurück.

Wer sich den kraftraubenden 1.200 m Anstieg durch das Schnalstal und Pfossental sparen will, kann sich einen Shuttle buchen.

Einkehr am Eishof auf 2.000 m. oder auf der Stettiner Hütte auf 2.900 m.