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Freeride Funpark

Trailspaß ohne Grenzen vom Gletscher zum Apfelgarten
 

Der Vinschgau bietet zwei exklusiv für Mountainbiker gebaute Freeride-Lines. Dazu finden sich zig Kilometer an Naturtrails vom Feinsten mit bequemer Anfahrt dank Seilbahnen und Shuttles.

 
Der Vinschgau bietet Flow pur auf angelegten und natürlichen Trails
 

Für Freunde langer Federwege zählt der Vinschgau heute zu den ersten Adressen der Alpen. Das ursprünglich zur Bewässerung angelegte Wegenetz bietet schier unzählige Möglichkeiten für Trailtouren aller Schwierigkeitsgrade. Dazu dient das rekordverdächtig niederschlagsarme Klima des Vinschgau quasi als Garant für trockene Trails und Sonnenschein.

Bis heute gelten die legendär flowigen Trails des Vinschgau als Krönung einer gelungenen Allmountain oder Crosscountry Tour. In den letzten Jahren brachten diese Abfahrten aber zunehmend Freeride orientierte Mountainbiker auf den Geschmack, für die die Jagd nach Tiefenmeter im Zentrum des Interesses steht.

Zu Beginn ging diese Entwicklung noch recht langsam vonstatten. Lediglich drei der vier Seilbahnen im Vinschgau transportieren Mountainbiker. Dank seiner modernen Seilbahn und der vielen Trails kam so besonders der Latscher Sonnenberg zu einiger Bekanntheit, nicht zuletzt durch Events wie dem Testival des deutschen MountainBIKE Magazins. Im Jahr 2008 führten allerdings einige Downhill-Exzesse zu Konflikten mit den ansässigen Bergbauern. In der Folge wurde die Seilbahn für einige Jahre komplett für Mountainbiker gesperrt.

 

Boom durch Bikeverbot

Durch zähe Verhandlungen und Aufklärungsarbeit konnte damals zumindest ein Fahrverbot für die Trails selbst verhindert werden. Während die Nachfrage nach flowigen Trails zusehends stieg, entstand durch die Sperrung der Seilbahn aber ein veritabler Engpass für die Beförderung der Mountainbiker. In der Folge entwickelte sich im Vinschgau eine sehr gute Infrastruktur von Shuttle-Serviceleistern, die den Freeride-Gast zu den Trailheads brachten.

Dadurch rückten auch Wege ins Zentrum des Interesses, die weitab der Reichweite von Seilbahnen liegen. Der Freeride-Verkehr verlagerte sich somit in Regionen in denen auch deutlich weniger Fußgänger die Wege nutzen. Somit trug die Sperrung der Seilbahn in der Rückschau zu einer Deeskalation der Konflikte zwischen Fußgängern und Mountainbikern bei. Das Freeriden wurde im Vinschgau zunehmend hoffähig.

Der aktuell letzte Schritt innerhalb dieser Entwicklung war der Bau speziell für Freerider angelegter Wege wie dem Sunny Benny am Latscher Sonnenberg oder dem Holy Hansen am Schlanderser Nördersberg. Weitere Trailprojekte wie oberhalb von Schlanders und Tarsch sind derzeit im Gespräch.

Fazit: der Vinschgau bietet Freeridern exzellente Möglichkeiten und ein sehr gut ausgebautes Beförderungskonzept. Einziges Manko: Für den Weg nach oben sind Mountainbiker hier fast ausschließlich auf Shuttles angewiesen, was das Freeriden zu einer kostenintensiven Angelegenheit macht.

 

Weitere Informationen:

Bikeshuttle "Freeride Vinschgau"

Bikeschule VinschgauBIKE

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